Geschichtsträchtige Vergangenheit
Von 1311 bis heute


für die Details zur Geschichte des Gasthauses Fortuna)
Denkmalpflege
Nach der vollständigen Rekonstruktion wurde im Jahre 2004 damit begonnen, das in den letzten Jahrzehnten als Museum oder Büro genutzte Gebäudeensemble wieder in seine ursprüngliche Funktion als Hotel und Restaurant umzuwandeln.
Es gelang dem neuen Eigentümer, die einzigartige Patina und Ausstrahlung des historischen Gebäudes zu erhalten und gleichzeitig den technischen Errungenschaften des 21. Jahrhunderts und den hohen Komfortansprüchen seiner Hotel- und Restaurantgäste Rechnung zu tragen. Bei den sorgfältigen Sanierungs- und Restaurationsarbeiten stützten sich Investor und Architekt vor allem auf Aussehen und Struktur des Ensembles im 18. Jahrhundert, ohne dabei von Hugó Mátltás verwirklichte architektonische Details zu vernachlässigen.
Heute beherbergt das vollständig renovierte Gebäude 26 luxuriöse Suiten, einen Rezeptionsbereich, die für den Hotelbetrieb erforderlichen Diensträume und im Erdgeschoss, rechts und links des Eingangsbereiches, ein exklusives Restaurant und Café, einen Veranstaltungssaal, sowie einen mittelalterlichen Weinkeller.
Durch ein gewölbtes Eingangsportal an der Frontseite des einstöckigen Ensembles gelangt der Hotelgast vorbei an den gastronomischen Einrichtungen im Erdgeschoss über ein elegantes, barockes Treppenhaus in die obere Etage. Die Suiten sind im Flügel zum Innenhof, in der oberen Etage und im Dachgeschoss des Hotels untergebracht.
Der Eingangsbereich wurde teilweise mit einer Glaswand versehen, hinter der sich die Rezeption und der Eingang zu einem pittoresken Innenhof befindet, über den man sowohl die Suiten des Innenhofflügels als auch die Suiten im Dachgeschoss erreicht.
Das spätbarocke Gebäudeensemble gilt aufgrund seiner steinernen Fensterrahmen und seines sandgelben und ziegelroten Anstrichs als eines der schönsten Gebäude der Straße.
Auch das Hotelinnere hat viele illustre Besonderheiten aufzuweisen: Wandmalereien, Fresken, gotische Sitzkammern, Öfen, barockes Dachwerk und ein mittelalterlicher Weinkeller, bei deren Restaurierung größte Sorgfalt verwendet wurde. Die großartigen Ergebnisse der Restaurierungsarbeiten wurden u. a. auch im ungarischen Fernsehen gewürdigt (Ráday Mihály: Unokáink sem fogják látni c. műsorában)
Bei Rekonstruktionsarbeiten im Erdgeschoss fand man wertvolle, aus dem späten 18. Jahrhundert stammende Wandmalereien des Spätbarocks, die den Malern József Schöfft und József Serovics zugeschrieben werden.
An der südlichen Seite des Eingangportals schmücken ornamentale Kranzmotive, in den Ecken mit Akanthus verzierte Widderköpfe die Wände. Die Gurtbögen sind durch Münzreihen plastisch hervorgehoben. Die verspiegelten Seitenwände sind mit Rankenmotiven verziert. Hier entstand das hoteleigene Restaurant, dessen einzigartige barocke Einrichtung durch aus dem 19. Jahrhundert stammende Kachelöfen unterstrichen wird.
An der nördlichen Seite des Eingangportals befand sich das ehemalige Kaffeehaus des Gasthauses Fortuna, dessen Räumlichkeiten damals wie heute mit seltenen asiatischen Motiven bemalt sind. So zieren exotische Pflanzen, Kakteen, Bambusse, fernöstliche Bäume und Vögel die Wände des auch heute wieder als Café und Restaurant dienenden Saals. Im Untergeschoss befindet sich der mittelalterliche Weinkeller mit Bar und einem Zigarrenzimmer mit Kamin.
Vom Eingangsbereich gelangen wir über ein großzügig angelegtes barockes Treppenhaus in die obere Etage, die ein freigelegtes, barockes Dachwerk schmückt, das vollständig restauriert werden konnte.
Auf den Fluren sind die alten Kaminöffnungen der ehemaligen Gästezimmer erhalten. Mittelalterliche Überbleibsel sind die Ecksteine der Fassade, die Sitzkammern, die Kellerbögen, sowie die nördliche Trennwand mit den Steinkonsolen im Obergeschoss.
Das Gebäudeensemble umschließt einen Innenhof, auf den man von allen Suiten Ausblick hat. Bei der Gestaltung des Innenhofes wurde auf den Erhalt und die Gestaltung von Grünflächen besonderen Wert gelegt. Der ganze Stolz des Hotels ist der Erhalt des alten Kastanienbaumes als auch der zwei über zweihundertjährigen Weinreben, die den Innenhof schmücken. Schmale Ziegelsteinpfade führen durch den begrünten Innenhof, der mit einer gemütlichen Abendbeleuchtung ausgestattet ist.
|
plans for the inner courtyard |
![]() inner courtyard in real life |
















